Oxymoron (B.A.)
Oxymoron ist ein Bachelorprojekt, das Musik und visuelle Gestaltung zu einem zusammenhängenden Werk verbindet. Im Zentrum steht ein selbstgeschriebenes Akustikalbum mit 13 Titeln, das als persönliche Erzählung funktioniert und sich mit Identität, inneren Konflikten sowie der Spannung zwischen gegensätzlichen emotionalen Zuständen auseinandersetzt.
Das Projekt geht über den Klang hinaus und entwickelt einen visuellen und physischen Rahmen aus fotografischen Selbstporträts, einem Lyric Book und einem Vinyl-Prototypen. Diese Elemente übersetzen die Musik in Bild und Objekt und schaffen eine vielschichtige Erfahrung, die untersucht, wie Identität entsteht, dargestellt und wahrgenommen wird.
Das Konzept des Oxymorons, dem Zusammenspiel von Gegensätzen, bildet die Grundlage der Arbeit. Es beschreibt die Idee, dass widersprüchliche Gefühle und Zustände sich nicht ausschließen, sondern gemeinsam ein Ganzes formen. Das Projekt erforscht, wie das eigene Selbst bewusst und unbewusst inszeniert wird und wie diese Inszenierung die eigene Wahrnehmung sowie die Wahrnehmung durch andere beeinflusst.
Durch die Verbindung von Klang, Bild und physischen Medien macht Oxymoron innere Prozesse greifbar. Das Projekt lädt dazu ein, über Verletzlichkeit, Kreativität und die Sichtbarmachung persönlicher Erfahrungen nachzudenken und stellt gleichzeitig die Bedeutung physischer Formate als Gegenpol zur Flüchtigkeit des Digitalen heraus.


















